Dermabrasion

Dermabrasion sind mechanische Methoden der Ober- und Lederhautentfernung, die, je nach Größe der behandelten Stelle, unter lokaler oder allgemeiner Anästhesie durchgeführt werden. Diese Behandlungen ermöglichen, tiefere Hautverfärbungen, Akne- und Windpockennarben oder oberflächliche Falten zu beseitigen. Direkt nach der Behandlung wird dem Patienten ein aseptischer Verband, mit einem antibakteriellen und Antivirenverband angelegt, der nach 7-10 Tagen abgenommen wird. Der Vorteil dieser Methode liegt in der Möglichkeit, ziemlich tiefe Hautveränderungen zu beseitigen. Der Nachteil ist eine bis 2 Monaten anhaltende Hauterrötung an der operierten Stelle.

RETIN A (Retinol) – Behandlung der Hautoberfläche

Gesunde Haut

Unsere Haut ist den Einwirkungen der Zeit und vielen negativen Umweltfaktoren ausgesetzt. Auf dem Gesicht sind Auswirkungen der Sonnenstrahlen, Akne und Ausschläge, die oft dauerhafte Hautbildveränderungen, wie Narben oder Hautverfärbungen hinterlassen, am deutlichsten zu sehen.

Es gibt zahlreiche Wege zur glatten und frischen Gesichtshaut. Einer davon ist die Anwendung von Vitamin A in Form der Retin A Kapseln oder Creme. Vitamin A hat einen positiven Einfluss auf den Hautzellenstoffwechsel, was die Oberflächenfalten glättet und die Haut von schädlichen Einwirkungen der Sonnenstrahlen schützt.

Die Retin A-Creme kann als Monotherapie angewendet werden. Meistens wird sie aber mit anderen Behandlungen aus dem Bereich der ästhetischen Chirurgie, wie Facelift, mechanisches oder chemisches Gesichtspeeling verbunden.

Erwartungen

Die Behandlung der Hautoberfläche lässt das Aussehen der Geschichtshaut wesentlich verbessern, sie glättet und erfrischt sie, erlaubt jedoch nicht tiefere Narben zu beseitigen oder ihre Form zu verändern, sie kann die Alterungsprozesse nicht verhindern. Die Kur verbessert den Hautzustand, kann aber keine tiefgreifendere Veränderung, wie z.B. eine chirurgische Behandlung, Dermabrasion oder chemisches Peeling bewirken.

Behandlungsplanung

Bei einem Vorgespräch mit dem Arzt sollte man die gesamte Behandlung, eigene Erwartungen, Kontraindikationen, Nebenwirkungen und eventuelle Komplikationen besprechen. Der Arzt erläutert detailliert einzelne Behandlungsschritte und legt die Konzentration der Vitamin A je nach Alter und Hautzustand fest. Auch früher vorgenommene chirurgische Eingriffe im Gesicht, der allgemeine Gesundheitszustand, Informationen zu früheren Krankheiten und Allergien sind wichtige Faktoren bei Empfehlung der Vitaminkonzentration.

Die Vitamin-A-Kur in Form der Retin A-Behandlung wird Patienten mit kleinen Gesichtsfalten und geringen Hautverfärbungen, die infolge der Sonneneinwirkung entstanden sind, empfohlen. Bei Patienten, bei denen ein anderer Eingriff, wie z.B. chemisches Peeling geplant ist, wird Retin A als Vorbereitungskur eingesetzt. Retin A entfernt abgestorbene Hautzellen der Hautoberfläche, was die tiefere und gleichmäßigere Wirkung der Peelingsäuren ermöglicht. Vitamin A ist schwangeren und stillenden Frauen nicht zu empfehlen, denn deren Einfluss auf den Fötus und auf Babys ist noch nicht bekannt.

Allergien und Nebenwirkungen

Anwendung von Retin A verursacht keine größeren medizinischen Probleme. Es können geringe, vorübergehende Hautreizungen in Form einer lokalen Errötung oder der Hauttrockenheit vorkommen. In diesen Fällen kann die Creme jeden zweiten Tag aufgetragen oder eine Creme mit niedrigerer Vitamin-A-Konzentration empfohlen werden.

Retin A-Behandlung

Die Retin A-Creme soll meistens ein oder zwei Mal täglich (am besten morgens und abends) auf gewaschene Gesichtshaut aufgetragen und leicht einmassiert werden. Da Retin A die Haut austrocknen kann, kann die Creme nur abends oder alle zwei Tage angewendet werden. Der Arzt kann auch eine Creme mit geringerer Konzentration desVitamins A empfehlen. Die Behandlung sollte mindestens 8 Monate bis zu einem Jahr lang dauern. Dann wird die Vitamin-A-Konzentration oder die Anwendung der Creme auf zwei bis drei Mal in der Woche reduziert. Eine Creme mit Vitamin A sollte man praktisch dauerhaft anwenden.

Am Anfang der Kur treten vorübergehende Nebenwirkungen, wie Errötung der Haut, Juckreiz oder Austrocknen der Haut auf. Diese lassen aber nach einer kurzen Zeit nach. Dann gewöhnt sich die Haut an die Creme.

Da die Retin A Creme die Haut austrocknet und somit empfindlicher macht, sollte man Sonnenkrems mit höheren UV-Filtern verwenden. Retin A verbessert leicht den Teint, glättet Oberflächenfalten und mildert sonnenbedingte Hautverfärbungen.

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