Silhouette Lift

Silhouette Lift

Die Gesichts- und Halsstraffung mittels dem Silhouette-Lift-Faden ist ein Fadenlifting, in dem die Gesichts- und Halshaut samt Unterhautgewebe mittels eines speziellen Silhouette-Lift-Fadens angehoben wird, ohne den Hautüberschuss zu entfernen.

Der Silhouette-Lift-Faden ist mit vielen kleinen resorbierbaren Kegelchen versehen, die den Hebungseffekt deutlich verbessern. Die gleichmäßige Verteilung der rutschfesten Widerhäkchen am ganzen Faden erlaubt gleichmäßige Befestigung des Fadens im Gewebe.

Silhouette Lift

Die Kegelchen bestehen zu 82% aus L-Lactid und zu 18% aus Glycolid. Beide Substanzen werden vom Körper durch Wärmewirkung und Hydrolyseprozess resorbiert. Innerhalb der ersten 5 Monate wird die Hälfte der Kegelchen resorbiert, nach 10 – 12 Monaten kommt es zum vollständigen Resorbieren aller Kegelchen.

Silhouette Lift

Bei der Einführung des Fadens in das Unterhautgewebe sind die Kegelchen durch kleine Knoten am ganzen Naht geschützt. Während der Faden nach oben gezogen wird, um das Gewebe zu heben, stützen sich die Knoten an den Spitzen der Kegel und ermöglichen dadurch eine gleichmäßige Spannung des Fadens.

Silhouette Lift

An Stellen, an denen die Kegelchen resorbiert werden, wird die Bildung des Bindegewebes angeregt, was den Liftingeffekt um einige Jahre verlängert.

Silhouette Lift – Indikationen

Die Behandlung des Silhouette-Lifts kann bei Personen mit schlaffer Gesichts- und Halshaut, jungen Personen, die bessere Wangenkonturen brauchen, bei stark gekennzeichneten Nasolabialfalten (Nasen-Mundfalten) oder deutlichen „Marionetten-Linien“, beim Hamsterbackenkiefer und bei erschlaffter, hängender Halshaut eingesetzt werden. Diese Behandlung ermöglicht auch eine Verbesserung der Augenbrauenform durch ihre Anhebung. Die Behandlung ist auch für Männer geeignet, bei denen wegen Haarausfall eine Verdeckung der Narben nach einem klassischen Facelifting schwierig wäre. Silhouette Lift wird auch bei Gesichtsasymmetrie nach Gesichtsnervenlähmung angewendet.

Silhouette Lift – Vorbereitung auf die Behandlung

Die Silhouette-Lift-Behandlung kann nur bei gesunden Patienten durchgeführt werden. Sie sollte nicht bei Personen mit Zuckerkrankheit, arteriellen Hypertonie (übermäßigem Blutdruck) oder mit ernsthaften Herzkrankheiten durchgeführt werden. Vor der Behandlung muss der Patient den Arzt über alle Krankheiten, an denen der Patient leidet, oder gelitten hat, sowie über alle bisherigen Operationen und Reaktionen auf Betäubungsmittel informieren.  Vor der Behandlung muss der Patient alle verordneten Untersuchungen durchführen und die Untersuchungsergebnisse spätestens 3 Wochen vor dem geplanten Behandlungstermin der Klinik zukommen lassen. In den letzten 2 Tagen vor der Behandlung darf man kein Aspirin oder andere Medikamente, die  Azetylsalizylsäure oder Vitamin E enthalten, einnehmen.  Am Vortag der Behandlung darf man keinen starken Kaffee und keinen Alkohol trinken. Im Falle einer Behandlung unter Vollnarkose darf man am Tag der Behandlung nichts essen und nichts trinken.

Silhouette Lift – Betäubung

Die Silhouette-Lift-Behandlung wird meistens unter Lokalanästhesie durchgeführt. In einzelnen Fällen wird sie auch unter Vollnarkose durchgeführt. In diesen Fällen befindet sich der Patient unter der Obhut erfahrener Anästhesisten.

Silhouette Lift – Behandlung

Die Behandlung mittels des Silhouette-Lift-Fadens kann als Einzelbehandlung oder kombiniert mit anderen Behandlungen, wie Liposuction, Transplantation des Fettgewebes oder Unterspritzungen mit Füllsubstanzen gemacht werden.

Zur Einführung des Silhouette-Lift-Fadens bei Gesichtshebung werden an den behaarten Schläfenstellen, und bei Anhebung von Augenbrauen an der Stirn oberhalb der Haarlinie, kleine Einschnitte gemacht. Beim Halslifting wird die Haut hinter den Ohren  durchgeschnitten. Die Einschnitte sind meistens 2 cm lang und die Narben danach nicht sichtbar. Dann werden die Silhouette-Lift-Fäden in das Unterhautgewebe eingeführt und an tiefe Kopffazie befestigt.  Dadurch wird die Haut und das Unterhautgewebe am Gesicht und Hals angehoben.

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3 – 5 Tage lang nach der Behandlung sind die behandelten Stellen mit Pflasterverband zu schützen.

Es soll betont werden, dass die Silhouette-Lift-Nähte nicht resorbierbar sind, und im Unterhautgewebe am Gesicht und am Hals dauerhaft bleiben. Die Kegelchen am Faden werden dagegen nach 10 – 12 Monaten nach der Einführung vom Körper resorbiert.

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Silhouette Lift – nach der Behandlung

Nach der Behandlung bleibt der Patient meistens einen Tag in der Klinik. An der behandelten Stellen können Schmerzen empfunden werden. Sie können auch ein wenig geschwollen sein. Möglich sind auch leichte blaue Flecken. Diese Beschwerden vergehen meistens nach ca. 7 Tagen. Nach 3 – 5 Tagen nach der Behandlung wird der Pflasterverband abgenommen.
Am ersten Tag nach der Behandlung soll man nur flüssige Nahrung zu sich nehmen. In der ersten Woche nach dem Silhouette-Lifting sollen Sie vermeiden, den Mund weit aufzumachen.  In dieser Zeit soll man weiche Nahrung zu sich nehmen. Nach einer Woche werden die Hautnähte gezogen. Empfohlen wird auch eine leichte Massage der behandelten Stellen. Die meisten Patienten gehen eine Woche nach der Behandlung wieder normal zur Arbeit.

Die endgültigen Resultate können nach Ablauf eines Monats beurteilt werden. Der Liftingeffekt hält einige Jahre lang an. Das Behandlungsergebnis ist sowohl von der Behandlungstechnik, als auch von den individuellen Veranlagungen jedes Patienten abhängig.

Silhouette Lift

Silhouette Lift – Komplikationen

Die Silhouette-Lift-Behandlung hinterlässt dauerhafte Narben, deren Farbe, Qualität und Breite sowohl von der Behandlungstechnik, als auch von den individuellen Veranlagungen des Patienten abhängen. In jedem Fall tritt das Risiko auf, dass die Narben mit der Zeit breiter, d.h. bis zu einigen Millimetern, werden.

Nach der Behandlung können Sie Gesichtsschmerzen empfinden. Das Gesicht kann auch geschwollen sein. Die Schmerzen und Schwellungen können bis zu einer Woche nach der Behandlung anhalten.

Wie jede chirurgische Behandlung bringt auch Silhouette-Lift einige Komplikationsrisiken mit sich, insbesondere:

  • blaue Flecken, Blutergüsse an behandelten Stellen
  • Flüssigkeitsansammlung an behandelten Stellen
  • Entzündung der Wunden und unter der Haut an behandelten Stellen
  • unebene Hautoberfläche an behandelten Stellen
  • spürbare Nähte unter der Haut
  • Gesichtsasymmetrie
  • verlängerte Schmerzen am Gesicht und Schläfen

Die oben genannte Komplikationen treten häufiger bei Rauchern auf.

Die meisten Komplikationen verschwinden nach einer entsprechenden Kur.

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